Übungen für den Alltag

Manchmal sind wir so eingefahren in unseren Gewohnheiten, dass wir von selbst nicht auf die einfachsten Veränderungen kommen. Darum biete ich hier ein paar Anregungen.

Wenn ihr Lust habt, probiert diese einmal aus und erfahrt die Wirkungen, die sich daraus ergeben. Meine Empfehlung ist es, diese Übungen über einen längeren Zeitraum zu machen, z. B. eine Woche lang. Es ist wirkungsvoller, immer nur eine Übung zu machen.

So nach und nach wird dann das eine oder andere sowieso Bestandteil des Alltages. Hier werden auch immer wieder neue Übungen erscheinen, Es lohnt sich also, wieder rein zu schauen.

Ich wünsche allen, die sich darauf einlassen, ganz wundervolle Erfahrungen.

Babette Bielke

  

"Wer sein Ziel kennt, findet den Weg."
Laotse

 

 

 

 

Das 6. Hermetische Prinzip von Ursache und Wirkung, wirkt unaufhaltsam und ständig. Alles was wir tun, denken und fühlen, hat eine Auswirkung auf alles und insbesondere auf uns und das, was für uns in Erscheinung tritt. Um die besten und dienlichsten Ursachen für uns zu setzten, kann man sich darin üben, das Ursache und Wirkungsdenken, als Übung zu praktizieren.

Dazu wählt man sich ein Thema, wie beispielsweise: Ausgelassenheit. Dann macht man sich Gedanken darüber, welche Wirkungen aus der Ausgelassenheit entstehen = 

Ausgelassenheit löst Spannungen und führt zur Freiheit. Gute Laune geht mit Ausgelassenheit Hand in Hand. Das zieht wieder positive Ereignisse und Erfahrungen an. Ausgelassenheit lässt alles Unnatürliche abfallen und kann in besten Fall zu Authenzität führen. Im Ausgelassensein liegt auch Vertrauen.

Wer jetzt Lust hat, kann über Autenzität nachdenken und was dieses für Wirkungen hervorruft.

In meinem Buch "Eigenlob duften und glitzert - Hermetik im 21. Jahrhundert " finden sich noch viele Ursachen und Wirkungsketten. ( Kann man hier im Shop bestellen)

Es macht außerdem sehr viel Sinn, sich bewusst zu machen, welche Wirkungen aus dem eigenen Gedanken enstehen müssen.

 

Eine zusätzliche Anregung von mir: Gestaltet einen Ursache Wirkungsabend. Dazu schreibt ihr 20 Begriffe auf 20 Zettel auf, wie z.B.: Mitgefühl, Vertraue, Großzügigkeit, Mut, Drohungen, Blockaden, Ärger, Vorsicht. Es sollten gleich viele positive wie negative Begriffe sein. Ladet euch Freunde ein, mit denen ihr der Reihe nach einen der Begriffe zieht. Dann überlegt ihr gemeinsam, welche Wirkungen daraus entstehen können. Ihr könnt dann auch noch darüber nachdenken, warum man genau diesen Begriff gezogen hat. Da es keine Zufälle gibt, hat das Thema einen Bezug zu dem der ihn gezogen hat. 

Ich wünsche euch gute Überlegungen die euch so einiges bewusst machen und verdeutlichen.

 

Babette Bielke

Diese Übung hat mit ein netter Bekannter geschickt, ich finde sie so gut, dass ich sie gerne hier vorstellen möchte.

Die Aufgabe ich auch nicht von meinem Bekannten, sondern von E.v.Hirschhausen, den ich einfach super finde.

Auf einer Seite regt Herr Hirschhausen einen Uhrenvergleich an:

Wie spät ist es in meinem Leben?
Für drei Gedanken gibt er Raum:

Es ist zu spät um...
Es ist zu früh um...
Es ist gerade richtig um...

Meine Beispiel Antworten:

Es ist zu spät für mich, um mit meinen Vater zu lachen und duch die Wälder zu streifen und Pilze zu sammeln. Denn er ist leider schon verstorben.

Es ist zu früh für mich, um die Hände in den Schoß zu legen, denn ich habe noch so viele Ideen und Ziele.

Es ist gerade richtig für mich, dankbar für mein wunderbares Leben zu sein.

Jetzt seid ihr dran...

Liebe Grüße Babette

Ein Lächeln kann deine ganze Wahrnehmung verändern und gleichzeitig den Tag vieler anderer Menschen erhellen. Verschenke doch einmal in einem ganz besonders großen Maße dein Lächeln. Dabei bist du dein eigener Maßstab, du solltest, wenn du dich auf diese Übung einlassen willst, auf jeden Fall mehr als sonst lächeln. Du kannst auch ganz bewusst durch eine Stadt gehen, den Menschen in die Augen schauen und sie dabei anlächeln. Du wirst sehen: Zuerst sind sie verwirrt und drehen sich noch einmal um, fragen sich, ob du sie meintest oder überlegen, ob sie dich kennen. Nach einiger Zeit lächeln die Menschen, die dir entgegenkommen, zurück, und dann kommen dir Menschen entgegen, die dich anlächeln, bevor du sie angelächelt hast. Das ist eine sehr schöne Erfahrung, ich wünsche euch viel Freude dabei.

Ein Lächeln kostet nicht und kann Verbindungen schaffen. Hier wirkt das Prinzip von Ursache und Wirkung: Alles, was du gibst, kommt auch wieder auf dich zurück.

Wenn du das Lächeln nur lange genug in deinem Leben auslebst, dann wird es auch zu deiner Entsprechung und dir werden viele freundliche und nette Menschen begegnen. 

Man sollte niemals, wenn man hungrig ist, einkaufen gehen. Wir wissen alle, was dann passiert: unser Einkaufswagen füllt sich auf wunderliche Weise mit Dingen, die wir eigentlich nicht kaufen wollten.

Ich glaube, man sollte auch nicht mit Hunger nach, Liebe, Geld, Reichtum, Partnerschaft usw. ins Manifestieren gehen. Dann ziehen wir aus lauter Hunger nach… etwas in unser Leben, das wir, wenn wir gesättigt gewesen wären, nicht genommen hätten.

Wenn meine Überlegung stimmt, dann ist es einfach viel schlauer, sich zu sättigen. Das geschieht, indem wir darüber nachdenken, was wir alles haben. Welche Stärken, welchen inneren Reichtum, welche Freunde und Bekannte, welchen Besitz und so weiter.

Wenn wir dann auch noch erfassen, was wir mit alledem anfangen können, dann können wir beginnen, uns an all dem zu laben, zu sättigen, oder wie ihr es ausdrücken möchtet.

Dann wird auch das Manifestieren leichter, weil wir uns auf das Wesentliche konzentrieren und weil wir nicht im Mangel- gefühl sind, sondern im Reichtum. Mangel erzeugt wieder Mangel und Reichtum zieht Reichtum an.

Viel Spaß beim Sättigen !

Manchmal sind wir erstaunt, warum wir bestimmte Situationen erleben, da wir uns sicher sind, selbst nicht so zu handeln oder nicht so zu sein. Dann kann es eine Möglichkeit sein, dass das Leben einen Ausgleich schafft und uns mit dem Gegenpol unseres sein in Berührung bringt. Damit wir uns in einer Thematik weiter entwickeln können, müssen wir diese auch ganz erfassen, dazu gehören beide Pole, darum erfahren wir auch unsere Polarität in unserem Leben.
Damit wir nicht von solchen Situationen überrascht werden, denn in der Regel gefallen uns diese nicht so gut, können wir entgegen wirken.

Polaritätsübungen

Denken wir einmal darüber nach, wie wir sind, wie wir uns verhalten. Was machen wir besonders viel? Was ist das Gegenteil davon? Wenn uns das bewusst geworden ist, dann sollten wir, das Gegenteil
ganz bewusst mehr ausleben.

Einige Beispiele:

  • Wenn ich gerne und viel rede, nehme ich mich mal eine Zeitlang zurück und höre mehr zu.
  • Wenn ich gerne faul auf dem Sofa sitze, werde ich mal eine Zeitlang aktiver und unternehme mehr.
  • Wenn ich immer darauf achte nett und freundlich zu sein, gehe ich nicht in das Gegenteil der Unfreundlichkeit, ich suche mir auf der Skala zwischen den Polen einen Punkt, den ich gut vertreten kann. In den Fall könnte es sein, mal sachlich auf den Punkt zu kommen und die netten ausschmückenden Worte weg zu lassen
  • Eure eigenen Verhaltensweisen werden euch sicherlich einfallen, dann sucht dazu das Gegenteil.

Lasst euch einmal bewusst darauf ein, euer Leben wird sich verändern, sehr deutlich und auch schnell.

Liebste Grüße von Babette

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