DHP-Newsletter "Zur Besinnung kommen"

Der November mit seinen Nebeln, die sich über die Felder ziehen und alles in eine gedämpfte Atmosphäre verwandeln, bringt die Ruhe mit sich. Die Dunkelheit, die sich schon früh am Abend ausbreitet. Die kühlen Tage, die uns dazu bringen, uns zurück zu ziehen und es uns drinnen gemütlich zu machen, sorgen dafür, dass wir uns mehr Zeit zur inneren Einkehr nehmen können. Natürlich können wir das immer tun, auch im Sommer, aber da ruft uns das Leben nach draußen und lässt uns an all der Farbenpracht teilhaben, die sich dann im großen Maße abspielt.

Der November ist perfekt, um zur Besinnung zu kommen, anstatt in die bekannte Novemberdepression zu fallen. Wenn das bunte Laub schon welk am Boden liegt und die Bäume sich „nackt“ mit ihrem Geäst zeigen, dann ist auch mal Zeit dafür, uns ganz ehrlich zu besinnen auf das, was wir sind. Ohne den Schmuck des Erfolges oder irgendwelcher Äußerlichkeiten.

Sich auf sich zu besinnen, was bedeutet das und wie geht das?
Damit ist gemeint, die Sinne von all den Äußerlichkeiten abzuziehen und nach innen zu richten. Mal in sich hineinhorchen, in sich hineinspüren, sich selbst fühlen, wahrnehmen und achtsam erkennen, was sich da wie gestaltet hat.

Sehr viel Aufmerksamkeit geht auf das, was wir im außen erleben. Da dieses aber nur das Ergebnis zeigt, womit wir uns in unserem Inneren beschäftigen, sollte man sich von Zeit zu Zeit intensiv mit den inneren Wahrnehmungen auseinandersetzen.

Vor lauter Aktivität verliert sich schnell der richtige Fokus. Der sollte sich immer auf die innere Wahrnehmung richten. Und um diese so wichtige Wahrnehmung mal wieder in den Vordergrund zu rücken, empfehle ich, zur Besinnung zu kommen.

Besinne dich darauf, wer du wirklich bist. Eben nicht dein Handeln und auch nicht deine Gedanken, denn dieses wählst du jeweils. Du bist das, was du fühlst. Es geht jetzt mal nicht darum, wie du dich ausdrückst oder was du gestaltest, sondern um deine Essenz. Das kannst du nur spüren und fühlen. Zu all dem, was du wählst, fühlst du auch immer etwas. Dieses ist dein wahres Ich, was sich über dein Gefühl zu all deinen Entscheidungen äußert. Bei dem einen oder anderen ist das etwas ganz Leises, Sachtes im Hintergrund, weil der Verstand, die Ängste und Absichten so laut und vordergründig sind. Aber nur, wenn du diese in den Vordergrund gestellt hast, wie es so viele in unserer Gesellschaft tun.

Wenn es dir gelingt, dich selbst zu fühlen, ohne einen Bezug zu etwas aufzubauen, dann kommst du dir wirklich nahe. Dann kommst du bei dir an. Dazu ist es gut, wenn man in der Lage ist, mal die Aufmerksamkeit vom Äußeren abzuziehen. Noch besser, wenn man auch seine aufkommende Gedanken ebenfalls die Aufmerksamkeit entzieht. Einfach nur sein, ohne etwas zu wollen, nur existieren.

Das hört sich erst mal nicht so spektakulär an. Daraus entsteht allerdings eine erstaunliche Wirkung. Dadurch, dass du dich nur fühlst, nur in dir ruhst, wird sich ein tiefer, innerer Frieden in dir breit machen. Alles, was wirklich von Bedeutung ist, wird fühlbar. Alles, was unwichtig ist, tritt in den Hintergrund. Und glaube mir, das Meiste ist unwichtig, was wir im alltäglichen Geschehen als so gewichtig erleben. Wir sind die Meister darin, etwas groß und bedeutend, wichtig und unverzichtbar zu machen. In den meisten Fällen sind die Dinge und Situationen aber austauschbar und nur von Bedeutung, weil wir ihnen diese geben.
Bedeutsam sind die unsichtbaren Wahrnehmungen. Wenn ich mich in diesem Zustand befinde, ist es wie ein Erwachen in eine Gewissheit, die mich unendlich beruhigt, die mir Geborgenheit, Vertrauen und Verbundenheit offenbart. Oft lache ich über mich selbst, bin erstaunt, dass ich wieder mal in irgendetwas Gewicht gelegt habe, was mich nicht bereichert. Umso öfter wir uns auf uns besinnen, umso leichter wird es auch im alltäglichen Geschehen zu erkennen und zu bestimmen, welchen Wert wir dem jetzt geben wollen. Jede innere Einkehr trägt dazu bei, dass du mehr Bewusstsein für dich selbst mit in dein Tagesbewusstsein trägst.

Ich möchte nochmal betonen: Wir sind nicht das, was wir erleben, was wir denken und sagen. Wir wählen all dies nur so, wie wir unsere Kleidungsstücke wählen und uns dann darin so oder so fühlen. So fühlen wir uns dann auch entsprechend dem, was wir zu denken wählen. Dahinter - oder sagen wir darüber - steht das unvergängliche, perfekte und einzigartige ICH. Dieses wird geliebt, ohne das es etwas leisten muss. Es genügt, dass es ist! Diese Liebe, die uns zuteil ist, hat ein Ausmaß, welches wir nicht wirklich begreifen können. Wir können sie aber spüren und uns darin „baden“. In dieser bedingungslosen Liebe entsteht ein Bewusstsein dafür, was wirklich von Bedeutung ist. Darin finden wir eine persönliche Kraft, die mit nichts zu vergleichen ist. Diese vollkommene Annahme stärkt unser Selbstbewusstsein und lässt das von uns gewählte Leben in einem anderen Licht erscheinen. Alles wird leichter, schöner, losgelöster und freier.

Nichts hat mehr Bedeutung als das eigene Sein. Um das zu begreifen, befreie dich von jeglicher Fremdbestimmung. Ob diese durch deine Mitmenschen, durch Gedanken oder Verhaltensmuster, Prägungen, Ängste oder andere Einwirkungen entsteht, ist egal. Wichtig ist es, sich davon zu befreien.
Das Einfache und Eindeutige ist die Natur unseres Seins. Besinne dich und finde dich. Geh in die Stille und Ruhe, finde Frieden in dir und erkenne dein wahres Wesen. Einen größeren Gewinn kannst du nicht erzielen.

Oft werde ich gefragt, wie man es denn schafft, mal nichts zu denken? Hör auf zu denken und atme. Konzentriere dich auf deinen Atem! Nur das, nicht mehr. Oder lausche einer Entspannungsmusik, gehe ganz aufmerksam mit der Musik mit. Oder betrachte ohne zu denken den Himmel, einen Baum oder ähnliches. Aber am Anfang ist es meiner Meinung nach die beste Methode, nur zu sein und zu atmen… und dann fühle dich!

In diesem Sinne wünsche ich meinen Lesern einen besinnlichen November. Möge die innere Freude und die Freiheit eure Begleiter des Monats sein.

Von Herzen Babette Bielke

 

Angebote von mir:

 

Jahresvorausschau

So langsam beginne ich mit der Organisation für die Jahresvorausschauen für 2019.
Demnächst versende ich an euch einen Newsletter mit den Terminen und Veranstaltungsorten.

Wer Lust hat, eine Jahresvorausschau bei sich zu organisieren, kann sich diesbezüglich gern mit mir in Verbindung setzen.
Voraussetzungen dafür:

  • Ein Raum für 10-12 Personen
  • 10 Teilnehmer
  • Bereitstellung von Getränken und ein wenig Gebäck oder der Gleichen.

Ich nehme pro Teilnehmer 35€. Leider muss ich meine Preise erhöhen, da ich jetzt Mehrwertsteuerpflichtig bin. Der Gastgeber rechnet für sich pro Teilnehmer noch einen Obolus drauf, das kann jeder selbst bestimmen.

Wenn Ihr wollt, dass ich auch zu euch komme, organisiert doch eine Gruppe zusammen und sprecht mit mir einen Termin ab, ich komme gerne, soweit es mein Terminkalender noch zulässt.

Von Januar bis März gebe ich gerne die Jahresvorausschauen.

 2018 Coaching

 

2018 Akasha Chronik Lesung

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