DHP-Newsletter "Grenzerfahrungen"

Wer kennt sie nicht, die Phasen in denen man das Gefühl hat, immer wieder an seine Grenzen zu stoßen. Dann eckt man überall an oder kann Verhaltensweisen, die man immer so hinnehmen konnte, auf einmal nicht mehr ertragen. Man hat das Gefühl, alles ist zu laut, zu hektisch, ungerecht, zu viel, zu wenig, zu eng, zu langweilig, ..., grenzwertig eben.

Das alt vertraute nervt, was einen sonst Sicherheit gegeben hat, stößt uns ab, macht uns nachdenklich.

Das ist eine ganz normale und gesunde Entwicklungsphase. Wir leben in Feldern bestimmter Möglichkeiten, in denen sich gemäß unserer Bestimmung, die sich aus Ursachen und Wirkungen höherer und niedriger Pläne gestalten. Wenn wir diese Felder „ab oder ausgelebt" haben, wenn wir eben alle möglichen Erfahrungen darin gemacht haben, dann wiederholt sich alles nur noch. Eine kurze Phase finden wir das gut und haben das Gefühl, jetzt angekommen zu sein und unser Leben im Griff zu haben, weil wir gelernt und uns entwickelt haben, was möglich war. Das ist uns dann bekannt, wir kennen uns aus, wir wissen Bescheid und sind sicher geworden. Alles ist ganz wunderbar einfach, aber nur kurze Zeit, denn das Prinzip des Wandels lässt keinen Stillstand zu. Eine antreibende Kraft schafft Veränderung und sorgt dafür, dass wir das so vertraute als Enge erfahren.

Unser Entwicklungsfeld ist ausgeschöpft und der Platz darin wird immer enger. Das kann sich unterschiedlich auswirken, aber immer werden uns unsere Grenzen aufgezeigt und bewusst.

Das ist eine gute Zeit, auch wenn sich das anders anfühlt. Die übergeordnete Wahrheit besteht darin, dass wir jetzt die Möglichkeit haben, ganz neue Wege für uns zu finden, die uns zu neuen Entwicklungsfeldern führen. Immer wenn wir diese Grenzerfahrungen machen, bedeutet dieses, dass wir uns weiterentwickeln. Das sind die großen Chancen der Entwicklung und Erweiterung. Altes bleibt hinter uns und ist abgeschlossen, das dient uns nicht mehr. Auch wenn es uns für eine lange Zeit sehr dienlich war, das wirklich Neue eröffnet uns Erlebnisse, die so für uns noch nie dagewesen waren. Es wird möglich, weit über die alten Grenzen hinaus zu gehen.

Stellen wir uns das einmal bildlich vor, als hätten wir um unser Land eine hohe Mauer gebaut. Unser Land ist nun ganz und gar von uns erforscht und ausgenutzt, da kennen wir jeden Winkel und wissen wie wir diese nutzen. Aber jetzt brauchen wir mehr Raum, der ist nicht da, weil die Mauer im Wege steht. Wir können uns denken, wie es dahinter aussehen könnte, manchmal haben wir auch schon über sie geschaut und gesehen wie wundervoll das Land dahinter ist. Dort gibt es möglicherweise Obstbäume, die auf unserem Land nicht wachsen. Uns zieht es immer mehr dahin, das neue Land hinter unserer Mauer kennen zu lernen. Vielleicht haben wir auch ein wenig Angst vor dem Unbekannten, aber da wir immer wieder an unsere Grenzen stoßen, wissen wir genau, es ist an der Zeit die Mauer zu überwinden.

Wir haben nur eine Ahnung, was das für uns bedeutet. Richtig erfahren können wir es nur, wenn wir über die Grenze steigen, oder diese abbauen und unser Land vergrößern. Aber erst, wenn wir das neue Land betreten und weit darin vorstoßen, werden wir entdecken, dass es dort Möglichkeiten gibt die wir uns vorher nie vorstellen konnten.

Die Erfahrungen, die wir auf unserem alten Land gesammelt haben bleiben uns alle erhalten und dienen uns beim Erkunden des neuen Landes.

Wir brauchen uns nicht zu fürchten, denn alles was uns möglich ist, passt auch zu uns. Es wird sich für uns niemals ein Land öffnen, für das wir noch nicht reif genug sind.

In der Letzten Zeit habe ich viele Klienten, die sich in diesen Grenzerfahrungen befinden. Die Themen können ganz unterschiedlich sein:

  • Man hält es in der Partnerschaft nicht mehr aus
  • Man braucht eine berufliche Veränderung
  • Man braucht Ruhe, alles wird einem zu viel
  • Man hat seinen Selbstwert erhöht und kann es nicht mehr hinnehmen, wenn Jemand unachtsam mit einem umgeht
  • Man erkennt seinen eigenen Mangel und muss sich erweitern, indem man mehr für sich einsteht und einfordert
  • Und so weiter...

Was es auch ist, bleibe dabei und erweitere dich. Auch wenn Angst aufkommt, dann schick sie weg und richte dich auf das auf, was du dir erwünscht. Es ist an der Zeit, du hast jetzt die Möglichkeit altes hinter dir zu lassen. Auch wenn nicht jeder mit dir mitgehen kann, so ist das Leben. Aber dort draußen warten neue Abenteuer, neue Freude, Verbündete und jede Menge neuer Möglichkeiten.

Sei dir gewiss, das Leben liebt dich.

Lass deine Grenzen fallen und sei bereit für das scheinbar Unmögliche und du wirst Wunder erleben. Für jeden von uns steht vieles bereit, was wir nur abholen müssen. Alles was du dir vorstellen kannst, kannst du auch erreichen. Alles was dir deine Sehnsüchte aufzeigen, gehört erfüllt.

Hinter den Grenzen der Angst, der Bescheidenheit, des Mangels, des Zweifels und der Feigheit, befinden sich Möglichkeiten des Glücks, des Reichtums, der Liebe, der Wunder, der Freude, der Leichtigkeit und der Erfüllung.

Na habe ich bei dir die Lust geweckt deine Grenzen zu überwinden? Ich hoffe es sehr, denn ich bin davon überzeugt, dass wir dieses wunderbare Leben geschenkt bekommen haben, um voller Freude unsere schöpferischen Möglichkeiten auszukosten. Es ist alles ganz einfach, lass dich ein und gehe mutig voran, es lohnt sich.

Ich wünsche euch von Herzen Grenzüberschreitungen die euch in die Freiheit führen.

Babette Bielke

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